Apfel-Streuselkuchen

"Die Äpfel bei den Strohballen" so sagen wir zu dieser Apfelsorte, weil sich unser Strohlagerplatz bei diesem Apfelbaum befindet. Bereits Anfang August haben wir die ersten Äpfel (noch fast grün) geerntet, weil die Kinder es nicht mehr erwarten konnten bis sie endlich reif waren. Gut haben sie ihnen geschmeckt - sehr säuerlich seien sie haben sie gemeint. Nun Ende September sind sie wirklich reif und sind schon fast alle runter gefallen. Der Kübel war schnell voll und da sie beim Runterfallen einige braune Flecken bekommen haben, hab ich schnell verarbeiten müssen. Voila, hier mein Rezept damit.

PS: Zugegebenermaßen - für einen Kuchen haben unsere "Äpfel bei den Strohballen" zu wenig Säure, da wären Lederäpfel zum Beispiel der Boskop schon besser. Aber geschmeckt hat er uns trotzdem :-).

Zubereitung

- Mehl, Staubzucker, Backpulver, Sauerrahm , Ei und Prise Salz in eine Schüssel geben. Die kühlschrankkalte Butter in feine Scheiben schneiden und 

  zu den restlichen Zutaten hinzufügen.

 

- Den Teig rasch verkneten (am besten gleich mit den Händen). Falls er zu trocken sein sollte, noch etwas Sauerrahm hinein geben. Im Kühlschrank ca. eine

  halbe Stunde rasten lassen.

 

- In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zimt hinzufügen und gut mit den Äpfeln durchmischen. Im vorgeheizten

  Backrohr ca. 20 Minuten bei 180°C dünsten.

 

- Für den Streusel die Butter zerlassen, Mehl und Staubzucker dazugeben. Die Zutaten mit einer Gabel so vermengen, dass grobe Klümpchen

  entstehen.

 

- Den Mürbteig mit dem Nudelwalker dünn (ca. 1/2 cm) auswalken. TIPP: Wenn der Teig sehr kalt ist funktioniert das am besten! Die Äpfel gleichmäßig darauf

  verteilen und zum Schluss  noch den Streusel darüber geben.

 

- Den Apfel-Streuselkuchen im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C 35-40 Minuten backen.

 

TIPP: Wer es gerne süß mag, kann zu den Äpfel noch Kristallzucker (100-150 g) vor dem Dünsten hinzufügen!

          Der Streuselkuchen braucht etwas Zeit bis er richtig saftig wird - am besten über Nacht stehen lassen!