Suppengewürz

Herbstzeit bedeutet für mich immer jede Menge Obst und Gemüse zu verarbeiten, damit wir auch in der kalten Jahreszeit ein bisschen was vom Sommer haben. Aus meinem Wurzelgemüse bereite ich gerne ein Suppengewürz zu. Es ist sehr schnell gemacht und man kann es für fast jedes Gericht verwenden  - es ersetzt im Prinzip einen Suppenwürfel. Haltbar wird das Gewürz durch die Zugabe von Salz. Das Suppengewürz am besten in kleine Gläser abfüllen, weil man davon nur wenig braucht und kühl und dunkel lagern (zB im Keller). Geschlossen ist das Gewürz ca. ein Jahr haltbar, begonnene Gläser im Kühlschrank lagern. Das Gemüse zu faschieren und ohne Salzzugabe zu trocknen wäre eine alternative Zubereitungsmöglichkeit, ist aber nur empfehlenswert wenn man einen Trocknungsapparat besitzt. Im Backrohr dauert es bei 60°C nämlich mehrere Tage bis das Gemüse wirklich trocken ist. 

Zubereitung

- Das Gemüse waschen, putzen, schälen und durch den Fleischwolf faschieren.

 

- Salz dazugeben und so lange rühren, bis sich das Salz im Gemüse vollständig aufgelöst hat.

 

- In Gläser füllen und gut verschließen. Kühl und dunkel lagern.

 

 


Heuer haben wir den Küchengarten sehr gut mit unserem Kompost gedüngt und deshalb lässt sich die Sellerieknolle (Bild oben links) und unser Lauch (Bild unten links) schon herzeigen - im Gegensatz zum vorigen Jahr :-). Auch das Liebstöckl (Bild oben rechts) ist für diese Jahreszeit noch sehr schön. Es wird auch oft Maggikraut genannt und gehört für mich in jede Suppe, weil es einen unverwechselbaren Geschmack hat. Die Zwiebelernte ist dieses Jahr zwar nicht so gut ausgefallen, aber für den Eigengebrauch haben wir genug.