Grammelknödel

Zubereitung

- Erdäpfeln waschen, in der Schale kochen, noch heiß schälen und auskühlen lassen (am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen). Die kalten

  Erdäpfeln durch eine Erdäpfelpresse oder einen Fleischwolf pressen.

 

- Nach dem Schälen und Pressen sollten in etwa 600 g Erdäpfeln überbleiben. Diese Menge mit Mehl, Grieß, Ei und Salz vermengen und alles gut verkneten.

  Sofort weiterverarbeiten. 

 

- Für die Grammelmasse Zwiebel schälen und fein schneiden, in etwas Fett hell anschwitzen. Grammeln dazugeben und beides gut durchrösten. Knoblauch

  schälen, pressen und zu den Grammeln geben, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.  Abkühlen lassen und die Grammelmasse dann noch für einige

  Minuten ins Gefrierfach geben, weil sich dann nachher leichter Kugeln formen lassen.

 

- Aus der Grammelmasse ca. 10-12 Kugeln formen - das ist nicht ganz so einfach. Die Grammeln am besten ganz fest zusammendrücken.  Etwa 80-90 g

  Erdäpfelteig nehmen, mit bemehlten Händen den Teig platt drücken und in die Mitte die Grammelmasse setzen. Mit dem Teig umschließen und einen

  Knödel formen.

 

- In schwach wallenden Salzwasser 12 Minuten köcheln lassen.

 

TIPP: Dazu schmeckt Sauerkraut sehr gut!


So werden Grammeln gemacht

Grammeln entstehen, wenn man klein geschnittenen Schweinespeck unter mäßiger Hitze ausbrät. Bei uns sagt man dazu auch "Grammeln auslassen". Dazu heizen wir unseren Ofen zuerst einmal ordentlich mit Holz ein und wärmen den Auslasskessel gut vor.

Den Großteil des Schweinespecks faschieren wir mit einem Fleischwolf herunter. Einen kleinen Teil des Specks schneiden wir mit der Hand.

Unser fleißiger Geri - ein guter Freund des Hauses - beginnt nun den Speck unermüdlich zu rühren. Das Fett im Speck wird durch die Hitze flüssig und ca. 2 Stunden lang gerührt. Besonders wichtig ist dabei, dass die Temperatur ungefähr immer gleich hoch ist und das Fett nicht zu heiß wird. Wenn die Grammeln eine schöne hellgelbe Farbe haben und auf dem Fett schwimmen ist es Zeit das Schmalz abzuschöpfen. Übrig bleiben die Grammeln. Diese bleiben im Kessel und werden dann unter ständigem Rühren fertig geröstet.


Mmmhh, die frischen Grammeln schmecken ja so guuuut!

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